MAI

Waldspaziergang

 

Ich träume neben dir her
Der Weg ist nicht wichtig,
Zielverloren, gedankenleer.

 

Tanz auf Wolken aus Sehnsucht
Vergessen Zeit und Raum,
Die Luft grüngefiltert,
Der Boden ein weicher Traum.

 

Ein Palast aus Himmelssäulen
Wurzelstark, mit Blätterdach
Umgibt mich sanft mit seinem Dasein
Traumhaft schön, doch bin ich wach.

 

In den Schätzen des Waldes
Ist der Mensch ein stiller Gast
Darf sich fühlen wie ein König,
Natur erleben, ohne Hast.


APRIL


MÄRZ

Du trägst den Winter im Namen

Trotzt der Kälte der Nacht
Des Jahres erste Sonnenstrahlen
Haben dich hervorgebracht.
Die Tage werden länger
Sonne wärmt das Herz
Schneeglöckchen, du Liebes
Machst uns frühlingsleicht den März.
 


FEBRUAR

Carpe Diem

 

Der Alltag häufig
Von Hektik geprägt
Meist presto statt andante,
Und dennoch oft zu spät.
Mal eben schnell noch
Nebenbei, Nebenher,
Die Gedanken schon im Später
Im Jetzt zu bleiben fällt schwer.
So fliegen wir häufig
Durch die Wochen, durch das Jahr
Dabei wäre es im Heute und Hier
Wunderbar.
Drum lehn ich mich zurück
Und genieße den Tag
Wer weiß, wann ich einen so schönen
Wieder erleben mag.

 


JANUAR

Rauhnächte

 

In diesigem Nebel
Verborgen, verhüllt
Eisige Kälte
Die das Land längst erfüllt

 

In buntem Gewande
Kommt das Braun jetzt daher
Seinem Ruf zu widerstehen
Fällt manch einem schwer

 

Zieht Euch warm an, die Mütze
Tief im Gesicht
Auf dass Euch die Kälte
der Rauhnacht nicht erwischt